Hier ist die heutige Pressemitteilung nachzulesen:
http://www.senatspressestelle.bremen.de/sixcms/detail.php?id=46554

Senatskanzlei
„Wir wollen den Aktionsplan gemeinsam erarbeiten“

Bürgermeister Böhrnsen sichert beim 18. Bremer Behindertenparlament
Zusammenarbeit mit den Behindertenvertretungen zu

02.12.2011
Bürgermeister Jens Böhrnsen hat heute (02.12.2011) auf dem 18. Bremer
Behindertenparlament den Delegierten seine volle Unterstützung bei der
Erarbeitung und Umsetzung eines Aktionsplans zur Umsetzung der
UN-Behindertenrechtskonvention in Bremen zugesichert. Böhrnsen sagte, dass
Inklusion bereits bei der Entstehung eines solchen Planes praktiziert werden
müsse.

Bürgermeister Jens Böhrnsen hält ein Grußwort beim 18. Bremer
Behindertenparlament; in der ersten Reihe Staatsrat Horst (3. v. li.) und
der Landesbehindertenbeauftragte, Dr. Joachim Steinbrück (2. v.li.)Damit
griff er einen Tagesordnungspunkt des Parlaments auf, der genau dies
fordert:: „Nichts über uns ohne uns – Wir wollen über den Aktionsplan
mitbestimmen“. Die Umsetzung eines solchen Bremer Aktionsplans hat die
rot-grüne Koalition in ihrer Koalitionsvereinbarung festgeschrieben.
Erste Schritte sind bereits unternommen worden. So haben die Staatsräte der
senatorischen Behörden verabredet, dass aus ihren jeweiligen Ressorts
Beiträge zur Umsetzung der Konvention geliefert werden. Dies soll einer der
Bestandteile des Aktionsplans werden. Dass Sozialressort wurde beauftragt,
einen Vorschlag zu machen, wie der Aktionsplan erarbeitet werden könnte.

In seinem Grußwort unterstrich der Bürgermeister auch wie viel ihm an dem
Thema Inklusion, nicht nur im Bereich Bildung, liegt. Menschen mit und ohne
Behinderungen müssen noch viel stärker und auch häufiger in Kontakt
miteinander kommen, damit das Wort Inklusion mit Leben gefüllt wird.
Böhrnsen warb aber auch um Geduld auf beiden Seiten, denn Inklusion geht
nicht von heute auf morgen und bedeutet viel mehr als nur Integration.