Große GINKO-Umfrage

Die Forschungsstelle zur Rehabilitation von Menschen mit kommunikativer Behinderung der Uni Halle, der Deutsche Gehörlosen-Bund, der Deutsche Schwerhörigenbund und die Deutsche Cochlear-Implant-Gesellschaft befragen im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales alle Menschen mit Hörbehinderung in Deutschland.

Auch Sie haben die Chance, online Ihre Meinung zu sagen: www.ginko-umfrage.de.

Oder bestellen Sie einen Fragebogen
mit kostenlosem Rückumschlag: geschaeftsstelle.fst@t-online.de.

Nehmen Sie sich bitte die 30 Minuten Zeit !

Die Beantwortung des Fragebogens ist für alle Menschen mit Hörbehinderung sehr wichtig !

GINKO: Gesetzeswirkungen bei der beruflichen Integration schwerhöriger, ertaubter und gehörloser Menschen durch Kommunikation und Organisation

GINKO ist

* ein gemeinsames Projekt der Verbände DSB und DGB und
* der Forschungsstelle zur Rehabilitation von Menschen mit kommunikativer Behinderung (FST) e.V.

GINKO wird

* Interessen und Möglichkeiten von Menschen mit Hörbehinderung im Arbeitsleben erfragen,
* Daten und Fakten schaffen,
* welche die Sozialpolitik wahrnehmen muss.

GINKO kann

* Kommunikations- und Organisationsbarrieren identifizieren,
* zeigen, wo das Sozialrecht hilft und wo noch nicht,
* positive Beispiele aufzeigen,
* Arbeitgeber informieren, was schwerhörige, ertaubte und gehörlose Menschen leisten können, wenn Teilhabe ernst genommen wird.

GINKO wird Umsetzungs-Empfehlungen für die Politik erarbeiten. Ihre persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen sind wichtig!

Unterstützung bekommt GINKO auch durch diese Videos (Ansehen lohnt sich):






http://www.youtube.com/watch?v=KhN5Td1XCqI

Wir freuen uns, wenn viele Hörgeschädigte an dieser Umfrage mitmachen. Je größer die Beteiligung, um so besser sind auch die Chancen, etwas damit zu erreichen!!!

Auf geht’s, mach mit!

Tag der offnen Tür

Landesverband der Gehörlosen Bremen e.V. und Gehörlosenfreizeitheim Bremen e.V.
Am Samstag, 25. September 2010 | ab 12.00 Uhr | in Gehörlosenfreizeitheim Bremen
[flv]http://info.lvg-bremen.de/wp-content/lvg_video/20100827_tdot_dc10.flv[/flv]

HAND ZU HAND E.V.

Aktion Mensch möchte einen Kurzfilm über Hand zu Hand e. V. drehen.
Dafür werden Familien mit Kindern gesucht!

mehr info hier

Hand zu Hand e. V. | Schwarzburger Str. 34 | 28215 Bremen | t/f: 0421/ 37 57 56

Aktuelles im LV

Am 06. Mai 2010 tagte in der Bürgerschaft zum 17. Mal das Behindertenparlament. Zuvor waren bei einem Workshop zur UN-Konvention verschiedene Beschlussvorschläge eingebracht, die jetzt im Behindertenparlament abgestimmt werden sollten.

In der Gruppe „Bewusstseinsbildung„ wirkten auch Gehörlose mit. In der Beschlussvorlage heißt es:
Damit die UN-Menschenrechtskonvention umgesetzt wird, sind diese Schritte wichtig:

  • Es müssen kompetente Schulungen eingerichtet werden für alle, die mitverantwortlich sind, dass es ungenügende Barrierefreiheit für Gehörlose gibt. Alle müssen lernen, dass Gehörlose das Recht auf umfassende Barrierefreiheit haben (Artikel 8 + 9)
  • Kampagnen sollen allen Menschen erklären, wie sie sich mit Gehörlosen verständigen und mit ihnen kommunizieren können. Also in der Öffentlichkeit, beim Einkauf, im Kindergarten, Nachbarschaft usw. (Artikel 8)
  • Kommunikationsbarrieren (Verständigungsbarrieren) gegenüber gehörlosen Menschen müssen abgebaut werden. Ein Beispiel: Gehörlose und alle anderen behinderten Menschen müssen gleichberechtigt mit Nichtbehinderten an ALLEN angebotenen Weiterbildungsmaßnahmen
    (z.B. VHS-Kurse) teilnehmen können. (Artikel 8 + 24)
  • Gehörlose fordern mehr Beachtung in den Medien. Besonders im Fernsehen ist das Angebot an untertitelten Sendungen zu verbessern. (Artikel 8)
  • Informationen, z. B in den Zügen, aber auch bei Fernsehsendungen müssen für Gehörlose und Sehbehinderte gut erkennbar sein. Der Farbkontrast ist oft sehr schlecht, z.B. in den ICE-Zügen (Artikel 9).

Diese und andere Beschlussvorschläge wurden z.T. einstimmig abgestimmt. Die 17. Bürgerschaft behinderter Menschen fordert den Senat und andere zuständige Stellen auf:

Diese Punkte sollen in den Aktionsplan für das Land Bremen zur Umsetzung der UN-Menschenrechtskonventionen aufgenommen werden.

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